Die geistlichen Fundamente unserer Gemeinde wurden 1926 in Müden (Aller) durch die Familien Wilhelm Meyer und Gottfried Niebuhr gelegt. Angefangen hat alles mit kleinen Treffen im Hause einzelner Familien. 1927 kam Prediger Böhme aus Ohof nach Müden (Aller), um christliche Kalender zu verkaufen. Die Kontakte vertieften sich, so dass im Januar 1928 die erste Bibelstunde mit 18 Personen stattfand.
Nach und nach gabe es mehr und mehr regelmäßige Veranstaltungen. Geistliche Heimat war der
Ohofer Gemeinschaftsverband (OGV), der dem
Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverband (DGD) angehörte. So kamen Diakonissen und Prediger oft zu Fuß oder per Rad nach Müden (Aller), um Evangelisationen und Bibelwochen zu abzuhalten.
Im Jahr 1947 wurde der EC-Jugendkreis Müden (Aller) gegründet. Die 20-30 Jugendlichen wurden von Schwester Elisabeth Lewalder aus Ohof betreut. Die Gemeinschaft Müden (Aller) wuchs weiter. Im Jahr 1948 hatte die Gemeinschaft eine eigene Diakonisse, Schwester Elisabeth Rödenbeck.
In 2jähriger Bauzeit (1961 bis 1963) wurde unser Gemeinschaftshaus in der Schulstraße 2 errichtet. Die Gemeinde wuchs weiter. Fünf Jahre später entschloss man sich, eine Wohnung für die Diakonissen anzubauen.
Die Landeskirchliche Gemeinschaft Müden (Aller) bietet seit dem Einzug in das Gemeinschaftshaus ein altersspezifisches Programm für die Mitglieder und alle interessierten Personen an. Bereits 15 Jahre später zählte die Gemeinschaft 40 Mitglieder.
Am 03.03.1996 ist aus der Landeskirchlichen Gemeinschaft Müden (Aller) die Johannes-Gemeinde e.V. hervorgegangen. Im Jahr 2008 feierte die Johannes-Gemeinde ihr 80jähriges Bestehen (Bildergalerie der Jubiläumsfeier).





